Sabine Rolli, Diplom-Osteopathin im Team
Nach 22 Jahren Berufserfahrung als Physiotherapeutin und einer langen Ausbildung in Osteopathischer Therapie an zwei verschiedenen renommierten Osteopathieschulen, habe ich mich für eine ausschliessliche Tätigkeit als Osteopathin und Heilpraktikerin entschieden.
Selbstverständlich gibt es immer wieder die Notwendigkeit, die Osteopathie mit der Physiotherapie zu verknüpfen. Um dies zu erkennen, ist das für funktionelle Bewegungsabläufe geschulte Therapeutenauge sehr hilfreich, sodaß ich Sie bei Bedarf einer intensiven physiotherapeutischen Behandlung an die Mitarbeiter im Team weiterleiten möchte.
Was kann die Osteopathie?
Die
Osteopathische Therapie ist eine manuelle Form der medizinischen Behandlung, die auf den anatomischen Strukturen im Körper basiert.
Sie beinhaltet ein umfassendes Eingangsgespräch, eine manuelle Diagnostik und die sich daraus ergebende Therapie von Fehlfunktionen oder Spannungen des Bewegungssystems, der inneren Organe und des Nervensystems.
Sie gliedert sich auf in die
Parietale ( Muskeln, Fascien, Knochen ),
Viscerale ( Organe ) und
Cranio-Sacrale Osteopathie ( Kopf und Nervensystem ).
Mit überwiegend sanften Techniken wird auf das Körpergewebe sehr intensiv eingewirkt. Häufig kommt es zu einer tiefen Entspannung des ganzen Körpers.
Im Zentrum der Osteopathie steht die Suche nach den
Ursachen einer Erkrankung und in der Folge deren Auflösung. Mit der manuellen Behandlung regt der Osteopath die individuellen Selbstheilungskräfte an, stimuliert das vegetative Nervensystem und hilft damit dem Körper, in seine Balance zurückzufinden.
Da die Osteopathie eine ganzheitliche Behandlung ist, berücksichtige ich bei meiner Arbeit die auf den Patienten einwirkenden
Umweltfaktoren genauso wie seine Persönlichkeit und seine
Lebensumstände.
Es können auch die im Gewebe gespeicherten emotionalen Informationen verwertet werden und zum Ausdruck kommen. Der Patient wird von mir bei entsprechenden Reaktionen einfühlsam
begleitet.
Der Patient wird aktiv in den Genesungsprozess einbezogen.
Während ich als Osteopathin die für den Patienten schwer zugänglichen
Selbstheilungskräfte anrege, sollte dieser nach einer eingehenden Beratung in
seinen persönlichen Lebensbereichen selbst Veränderungen vornehmen.
Dabei kann es um mehr Bewegung, ein gezieltes Training, gesunde
Ernährung, Optimierung der "Work and Life Balance" oder mehr Entspannung
und Selbstfürsorge gehen.
Als Osteopathin verstehe ich mich also auch als Lebensberaterin, die ihre
Grenzen kennt und den Patienten bei Bedarf an andere Adressen
weiterleitet.
Behandlungsdauer
Für die Anamnese, Befundung und Festlegung eines Behandlungsplanes mit individueller Ausrichtung muß ich eine Stunde ansetzen.
Anfänglich können 3 - 5 Behandlungen im Abstand von ein bis zwei Wochen erforderlich sein.
Danach werde ich je nach Einzelfall im Abstand von 4 Wochen bis zu 3 Monaten nachbehandeln, sofern die Therapie nicht bereits nach den ersten Sitzungen erfolgreich beendet wurde.
In der Regel dauert eine Osteopathische Behandlung zwischen 40 bis 60 Minuten.
Sollte die Osteopathie nicht der geeignete therapeutische Weg sein, um Ihre Beschwerden zu bessern, kann ich Sie über alternative Möglichkeiten beraten oder die Testung mittels Applied Kinesiology anwenden.
Da ich interdisziplinär gut vernetzt bin, kann ich Ihnen unter Umständen einen Kooperationspartner einer anderen Therapiemöglichkeit empfehlen.
Wenn vorhanden, bringen Sie bitte beim ersten Termin alle vorliegenden Röntgenbilder, Kernspinaufnahmen, Laborwerte und Berichte mit.
Osteopathie kann vom Arzt nur auf einem Privatrezept verordnet werden.
NEU: Seit 01.01.2012 erstattet die Techniker Krankenkasse Ihren Versicherten einen Großteil der Kosten für Osteopathische Behandlungen.
Sind sie gesetzlich krankenversichert und haben eine private Zusatzversicherung für "Heilpraktikerleistungen" abgeschlossen, werde ich über die Gebührenordnung für Heilpraktiker abrechnen.
Es ist bei mir möglich, einen Termin zur Osteopathie auch ohne vorangegangenen Arzttermin zu vereinbaren.
Die Indikationen
Rückenschmerzen
Nackenschmerzen
Wiederkehrende Wirbelblockaden
Extremitätenschmerzen
Tennisellenbogen
Frozen Shoulder
Schiefhals
Skoliose
chronische Schmerzen
Kopfschmerzen, Migräne
Schwindel, Gleichgewichtsstörungen
Tinnitus
Zähneknirschen
Gesichtsschmerzen
Kiefergelenksstörungen
Schluckschwierigkeiten
Mittelohrentzündung
Verstopfter Tränenkanal
Augentrockenheit
Lernschwierigkeiten, Konzentrationsstörungen
ADHS
Unruhe, Nervosität
Schlafstörungen
Neurologische Erkrankungen (z.B. M. Parkinson)
Vegetative Dystonie
Burn Out
Verdauungsstörungen, Koliken, Reizdarm
Reizblase, wiederkehrende Blasenentzündungen
Eileiterverklebung
Narbenverklebungen nach Bauch-, Brustkorb- oder Schilddrüsenoperationen
Lungenprobleme (z.B. Bronchitis, Asthma)
u.v.m.
Mehr über die Osteopathie
Ihre Geschichte
Die Osteopathie ist im wesentlichen auf den amerikanischen Arzt Dr. A.
Still zurückzuführen. Er gründete 1892 in Kirksville das erste
osteopathische College. In den USA ist heute das Studium der
Osteopathie eine volle akademische Ausbildung, die dem Medizinstudium
gleichgestellt ist.
In Europa hat sich die Osteopathie erst in den letzten Jahren
verbreitet. Englische und belgische Privatschulen haben Osteopathen
ausgebildet; diese Ausbildung ist jedoch nicht mit dem Vollstudium der
osteopathischen Ärzte in den USA vergleichbar.
Europäische Osteopathen sind in der Regel Heilpraktiker und Physiotherapeuten, seltener Ärzte.
Ihr Name
Der Begriff "Osteopathie" setzt sich zusammen aus den griechischen Worten "Osteo" für "Knochen" und "Pathos" für "Leiden" aber auch für "Mitgefühl".
Der Osteopath "fühlt" mit dem Gewebe mit; erkennt und diagnostiziert Dysbalancen im System und stellt mit seinem manuellen Können dessen Gleichgewicht wieder her.